Mein Leben als Schriftstellerin hat mit dem autobiografischen Buch „Untergehen werden wir nicht“ begonnen: Sieben Jahre meines Lebens, festgehalten in einem Sachbuch, das sich las wie ein Roman (das sage nicht ich, das stand damals in einer Presserezension).
Mehr als 20 Jahre sind seitdem vergangen. Ich habe fünf heitere Frauenromane mit Tiefgang geschrieben und dann, unter Pseudonym, eine Krimireihe, die in Portugal an der Algarve spielt.
Warum das Pseudonym? Weil ich den Gedanken nicht mochte, dass jemand eines meiner Bücher in froher Erwartung eines heiteren Frauenromans aufschlägt und anstatt mit Humor und Liebe als erstes mit Mord und bedrückender Vergangenheit empfangen wird. Aber keine Sorge: Auch Carolina Conrad schreibt mit Witz und Humor, und sie erzählt viel vom Leben in Portugal, wo sie so oft wie möglich schreibt.
Hier ein Überblick über meine Bücher. Die Frauenromane gibt es inzwischen wieder als E-Books, die Krimis sowohl als Printausgaben als auch digital.
Algarve-Krimireihe, als Carolina Conrad

Mord an der Algarve (Anabela Silvas erster Fall)
Sieben Tote in vier Monaten. Allein drei aus einer Familie. Alle alt. Dennoch glaubt niemand im verträumten Hinterland der Algarve an einen Todesengel. Niemand, bis auf Anabela Silva, die gerade für eine Auszeit ins Land ihrer Eltern zurückgekehrt ist. Die Journalistin stellt Nachforschungen an und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Dann geschieht ein Mord, an dem es keinen Zweifel gibt. Und Bela Silva wünscht sich, sie hätte nie eine Frage gestellt.

Letzte Spur Algarve (Anabela Silvas zweiter Fall)
Auf einem abgelegenen Gehöft in der Algarve wird die Leiche einer Tierschützerin gefunden, unter den Hufen ihres eigenen Pferdes. Ein Unfall? Nein, meint Kommissar João Almeida, doch mit seiner Mordtheorie ist er allein. Er bittet die deutsche Journalistin Anabela Silva, verdeckt unter den Tierschützern zu recherchieren, zu denen viele Deutsche gehören. Anabela lässt sich darauf ein, denn sie fühlt sich zu Almeida hingezogen und braucht seine Hilfe: Sie sucht die Spur eines Kindes, das während eines finsteren Kapitels portugiesischer Geschichte verschwunden ist.

Tödliche Algarve (Anabela Silvas dritter Fall)
Auf einem uralten Pilgerweg verschwinden innerhalb kurzer Zeit drei Wanderer. Für Chefinspektor João Almeida besonders heikel: Eine der Vermissten ist seine Halbschwester Liliana. Dann wird eine Leiche gefunden, von Wildschweinen verstümmelt, doch es ist nicht Liliana. Almeida übernimmt die Ermittlungen, bekommt aber einen Maulkorb: Um den Tourismus in der Region nicht zu gefährden, heißt die Devise, kein Wort von Mord. Er bittet seine Freundin Anabela Silva um Unterstützung, nicht ahnend, dass sie so ins Visier eines kaltblütigen Mörders gerät.

Stürmische Algarve (Anabela Silvas vierter Fall)
Über die sonnenverwöhnte Algarve zieht eine ungewöhnliche Kaltfront. Sturm, Regen und Kälte setzen auch den Touristen zu, eine Österreicherin stirbt, vermutlich eine Kohlenmonoxidvergiftung. Ein tragischer Unfall? Von ihrem Mann fehlt jede Spur, dafür werden im Wohnmobil Blutspuren einer dritten Person gefunden. Während Chefinspektor João Almeida nach dem Ehemann fahnden lässt, stößt Anabela Silva auf die Verbindung zu einem international gesuchten Betrüger. Sie finden den Mann, tot, erschlagen in seinem Haus. Wenn er die Österreicherin getötet hat, wer hat dann den Mörder ermordet?
Frauenromane

Tief durchatmen beim Abtauchen
Juliane hat alles im Griff. Erfolgreich im Job, perfekt organisiert im Privaten. Überraschungen jeder Art sind ihr verhasst, Abweichungen nicht vorgesehen. Sogar Freund Alex lässt sie lieber ziehen, als auch nur das kleinste Zugeständnis zu machen. So geht es nicht weiter, beschließt ihre beste Freundin Lisa und entwickelt einen Rettungsplan: Juliane soll im Urlaub auf einer Insel im Atlantik einfach mal tief durchatmen. Tatsächlich spürt Juliane die Magie der Insel und lässt sich zur eigenen Verblüffung vom Leben überraschen. Derweil steht Lisa zuhause plötzlich vor den Trümmern ihrer heilen Welt und bräuchte selbst dringend einen Rettungsplan.

Azorenhoch
»Für dich kommt auch noch der Richtige!« Da mag Lenas Mutter recht haben, aber wer würde zwischen Grabsteinen mit ihm rechnen? Trauerrednerin Lena jedenfalls nicht. Marco Müller ist eine Naturgewalt mit stiefmütterchenblauen Augen, die sie schier überrollt, und ein Mann mit einem Plan: Auf der Azoreninsel São Miguel will er ein altes Dorf restaurieren. Ausgerechnet mit Lena, die so reiselustig ist wie Hausstaub. Gegen alle Widerstände, vor allem die eigenen, lässt sie sich auf Marco ein und fliegt zu ihm auf die Insel. Aber Reisen können erstaunliche Folgen haben.

Jetzt ist gut, Knut
Lilli lügt oft und gern. Wildfremden erzählt sie Geschichten, in denen sie als erfolgreiche Ärztin oder als Tochter von Missionaren in Indonesien die Hauptrolle spielt. In Wahrheit ist ihr Leben mit dem Langweiler Knut und der lieblosen Tochter Julia so interessant wie trocken Brot. Aber dann bringen ein Hund, ein Lottogewinn und die mondäne Marie-Anne mehr Aufregung, als sie sich je gewünscht hat. Und ausgerechnet Knut bewahrt Lilli vor dem Fehler ihres Lebens.

Hart, aber Hilde
Pia hat alles, was eine Frau nicht braucht: Schulden, drei Jobs, einen ekelhaften Chef und einen fatalen Hang zu den falschen Männern. Natürlich würde sie lieber heute als morgen ihr Leben ändern, aber wie? Bei einer ihrer Chaos-Aktionen fährt Pia eine alte Dame über den Haufen. Doch ausgerechnet Hilde wird der Schlüssel zu ihrem neuen Glück.

Alles wegen Werner
Die miserable Ehe der fünfzigjährigen Clara endet mit einem Knall, Ehemann Werner hat sie vor die Tür gesetzt. Was ihr noch geblieben ist, sind Verzweiflung, Rotwein und ein übergewichtiger Hund. Kann es ein Leben jenseits von Werner geben? Verzweifelt nimmt sie Zuflucht in einem Häuschen irgendwo im einsamen Alentejo, bunkert Rotwein, Zigaretten und Hundefutter und gibt sich ihrem Kummer hin. Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite, und auf einmal sieht Clara ein Licht am Horizont. Ein hinreißend komischer Roman über eine Frau, die durch den größten anzunehmenden Unfall in ihrem Leben zu sich selbst findet.